Synchronizität

Synchronizität

Der Begriff "Synchronizität" stammt vom bekannten Schweizer Psychiater C.G. Jung und beschreibt folgendes Phänomen:

Auf ein Ereignis das in der menschlichen Psyche stattfindet (z.B. Traum, Vision, Intuition, Ahnung) folgt unmittelbar danach ein Ereignis in der Realität, welches für den Betroffenen einen individuellen Sinn ergibt. Die Ereignisse sind dabei akausal zueinander.

(akausal = nicht im Verhältnis von Ursache und Wirkung)

 

Hier das bekannteste Beispiel aus Jungs Praxis:

„Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Fluge. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich ein Scarabaeide (Blatthornkäfer), der gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.“ (C. G. Jung: Gesammelte Werke. Bd. 8, S. 497.)

Jung glaubte daran, dass es noch eine Welt geben müsse, in welcher Innen und Außen, Psyche und Materie noch in einer Einheit vereinigt sind. Diese nicht-polare Welt finden wir auch im Tarot bei der Karte "XXI-Die Welt" wieder.

 

Ich selbst habe auch schon viele Synchronizitäten erlebt und meist dann, wenn ich meinem eigenen Weg gefolgt bin.

Die bisher beeindruckendste Synchronizität möchte ich euch erzählen:

Ich suchte an einem sonnigen Nachmittag im Garten aus Langeweile und einfach aus der Laune heraus nach einem 4-blättrigen Kleeblatt, fand aber keines, da sie ja ohnehin eher selten sind. Ein paar Tage später bestellte ich mir im Internet ein gebrauchtes Buch von Rüdiger Dahlke: "Das senkrechte Weltbild". Ich öffnete es und fand auf den ersten Buchseiten ein gepresstes und getrocknetes 4-blättriges Kleeblatt.

Das Buch habe ich mir übrigens gekauft um die Heilung meiner Autoimmunerkrankung zu unterstützen. Ich habe mich natürlich total gefreut, da so ein Kleeblatt für mich persönlich ein echter Glücksbringer ist. Und wir wissen ja - es geschehe dir nach deinem Glauben. Für mich war das Kleeblatt auch ein Zeichen, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde, es ist jetzt eingerahmt und hängt in meinem Schlafzimmer.

 

Hier noch die Bilder von meinem Kleeblatt für euch, schreibt mir doch einen Kommentar welche Synchronizitäten euch schon passiert sind und was ihr davon gehalten habt. Hat es euch irgendwie beeinflusst?

 

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Kommentare: 3
  • #1

    sarah (Sonntag, 21 August 2016 21:38)

    Hallo meine Liebe, wie schön du schreibst! Ich werde mir den Tag morgen nehmen um über deine Aufgabe nachzudenken. Im Bewusstsein habe ich gerade kein Beispiel. Da mein Filter jetzt neu eingestellt ist, werden mir jetzt sicher zu hauf Synchronizitäten auffallen :) Mir gefällt deine Seite sehr gut

  • #2

    Shyramea (Sonntag, 21 August 2016 21:45)

    Vielen Dank :) Es freut mich sehr, dass dir die Seite und der Artikel gefällt. Ja, da werden dir jetzt bestimmt viele Dinge auffallen :)
    LG Shyramea

  • #3

    Nat. (Montag, 19 September 2016 14:53)

    Hallo.. Bin grad ein bisschen überrascht.. Hab nach einem kleeblatt die augen offen gehalten, weil das in einer meditation ein symbol war.. Prompt bin ich auf deiner seite gelandet und habs schon gefunden...Villeicht bestell ich mir das buch auch.. ☺️Vielen dank! Und Kompliment für deine seite! Love and light

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