Die 7 kosmischen Gesetze / Hermetik

Die 7 kosmischen Gesetze

Die Grundlage der spirituellen Arbeit und des Weltbildes basiert auf der Lehre von Hermes Trismegistos, der im alten Ägypten auch als Thoth bekannt war. Er war der Gott der Schrift, Wissenschaft und Magie.

Der Legende nach schrieb Hermes Trismegistos sein Grundwissen in Form von 15 Sätzen auf die Tabula Smaragdina, diese Tafel wurde nie gefunden. Seine Lehren wurden mündlich weiter überliefert. Im folgenden nun die 7 Lebensprinzipien:

1. Das Gesetz der Energie

Alles was ist, besteht aus Energie. Jeder Mensch, jedes Tier, jeder Stein, jede Pflanze. Alles ist mit allem verbunden und steht somit in ständiger Wechselwirkung miteinander. Jede Emotion und auch jeder Gedanke ist Energie. Wir beeinflussen somit unsere Umwelt mit allem was wir tun, fühlen oder denken. All das was wir in unserer materiellen Welt sehen können hatte seinen Ursprung im Geist und wurde mit Energie erschaffen. So z.B. hatte jedes Buch, das geschrieben wurde den Ursprung im Geist und wurde dann erst , durch das niederschreiben, zu Materie. Berücksichtigen wir dieses Gesetz, so erkennen wir die Wichtigkeit unserer Gedanken und, dass wir unsere Realität mit unserer eigenen Energie beeinflussen können.

2. Das Gesetz der Entsprechungen

Oder auch: "wie oben so unten, wie innen so außen, wie im Großen so im Kleinen". Zusammenhänge im Makrokosmos, lassen uns auf Zusammenhänge im Mikrokosmos schließen, und umgekehrt. Z.B. die Ähnlichkeit zwischen der Struktur eines Atomkerns und z.B. der Struktur eines Sonnensystems. Im Sonnensystem kreisen die Planeten um die Sonne, sie ist der zentrale Kern. Auch beim Atom haben wir einen zentralen Kern, um den die Protronen und Neutronen ihre Kreise ziehen.

"Wie innen so außen" bedeutet, dass alles was uns im außen begegnet ein Spiegel unseres Inneren ist.

Berücksichtigen wir dieses Gesetz können wir eine neue Sicht auf unsere Außenwelt erhalten, als Spiegel unserer Seele.

3. Das Gesetz der Polarität

Alles in der materiellen Welt und in diesem Universum ist polar und hat somit immer zwei Seiten. Ein Pol bedingt immer den anderen und zusammen bilden sie eine Einheit. Wenn wir in dieses Leben kommen, dann werden wir von der Einheit getrennt und machen die Erfahrung der Polarität. Wir können Erfahrungen der Liebe und Freude nur sammeln, wenn wir auch den Gegenpol erfahren und Trauer und Hass fühlen. Ansonsten könnten wir diese Gefühle gar nicht verstehen. Das Gesetz der Polarität ist überall, so z.B. Einatmen und Ausatmen, Schlafen und Wach sein, Hell und Dunkel, Liebe und Hass. Probleme mit denen wir konfrontiert werden sind somit nicht nur negativ, sondern haben immer zwei Pole. Im Kern des Negativen, steckt immer auch das Positive und umgekehrt.

4. Das Gesetz des energetischen Ausgleichs

Alles fließt und ist einem stetigen rhythmischen Wandel unterworfen. Alles sucht nach Ausgleich und Harmonie. Negative Gefühle bleiben nie ewig bei uns, wir bewegen uns immer zwischen zwei Polen hin und her, man kann also nicht nur glücklich und auch nicht nur traurig sein. Gibt es in unserem Leben Energien die wir negativ bewerten und verdrängen, so entsteht eine starke Spannung und irgendwann entläd sich diese dann im Außen und diese ganze Energie prallt mit Wucht auf uns ein. Denn alles strebt nach einem Ausgleich der Dinge. Wir müssen uns immer mit beiden Polen beschäftigen um Harmonie in uns herzustellen.

Auch schwierige Themen wie Loslassen und Neues beginnen fallen uns leichter, wenn wir uns auf die Schwingung des Lebens bewusst einlassen.

5. Das Gesetz der Resonanz

Eines der bekanntesten Gesetze ist das Gesetz der Resonanz. Gleiches zieht Gleiches an.

Stellen wir uns ein Radio vor: Wir stellen es auf eine bestimmte Frequenz ein und empfangen nun die Sender, die auf dieser Frequenz schwingen. Genauso ziehen wir immer wieder Situationen und Menschen in unser Leben, die unserem Inneren entsprechen und mit unserer Energie mitschwingen. Wir ziehen uns so die richtigen Hilfsmittel an, um unsere Lebensthemen zu bearbeiten und aufzulösen. Wenden wir uns uns selbst zu und arbeiten wir an uns und unseren Themen, entwickeln wir uns weiter so ändert sich auch unsere Energie und damit die Resonanz in der Außenwelt.

6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Alles was geschieht hat eine Ursache. Nichts geschieht zufällig. Zufall ist lediglich die Bezeichnung für eine noch nicht erkannte Ursache. Wenden wir dieses Gesetz auf unser alltägliches Leben an, so können wir erkennen, dass Muster und Schwierigkeiten in unserem Leben eine Ursache haben und wir diese herausfinden und bearbeiten können. Wir haben mit diesem Gesetz die Chance Probleme aufzulösen und die Verantwortung für uns selbst und unser Handeln zu übernehmen.

7. Das Gesetz des Geschlechts

Da alles in unserer Welt polar ist, gibt es auch zwei Geschlechter, die gegensätzlich sind und zusammen eine Einheit bilden.

Männlich und Weiblich, Anima und Animus. Das weibliche Prinzip ist das Passive aufnehmende, das Männliche ist das Aktive gebende Prinzip. Das Gesetz des Geschlechts kann man überall entdecken, so ist die Sonne als Planet männlich, aktiv, im Gegensatz hierzu der Mond weiblich passiv. Auch zu finden ist das Prinzip im Yin und Yang Symbol der östlichen Weisheitslehren. Im Weiblichen findet sich auch immer der Kern des Männlichen und Umgekehrt. So hat auch jeder Mensch weibliche und männliche Anteile, die nach Ausgleich streben. Es ist somit wichtig beides anzunehmen und in unser Leben zu integrieren um Ganz zu werden.

Wenn ihr euch weiter über dieses Thema informieren wollt, so kann ich euch das Kybalion empfehlen.

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